TBS Verein Saarbrücken Saarland

Mit dem neuen Gewaltschutzgesetz hat der Bundestag den Einsatz elektronischer Fußfesseln beschlossen. Sie sollen künftig unter bestimmten Voraussetzungen verhindern, dass sich Gewalttäter ihren Opfern nähern können.

Gleichzeitig wurden die Strafen bei Verstößen gegen gerichtliche Schutzanordnungen verschärft. Ziel dieser Maßnahmen ist es, insbesondere Frauen besser vor häuslicher Gewalt und Stalking zu schützen.

Diese Entscheidungen kommen nicht ohne Grund. Nach Angaben des Bundeskriminalamtes wurden allein im Jahr 2024 bundesweit fast 266.000 Menschen Opfer häuslicher Gewalt – rund 187.000 davon waren Frauen und Mädchen. Im Saarland wurden im selben Jahr mehr als 2.700 Frauen und Mädchen als Opfer häuslicher Gewalt registriert. Fachleute gehen zudem von einer hohen Dunkelziffer aus.

Die neuen gesetzlichen Regelungen sind ein wichtiger Schritt. Sie setzen jedoch meist erst dann an, wenn bereits Gewalt stattgefunden hat oder Gerichte eingreifen mussten. Deshalb stellt sich eine weitere Frage:

Eigene Handlungsmöglichkeiten stärken

Wer Selbstverteidigung trainiert, verfügt im Ernstfall in der Regel über mehr Handlungsmöglichkeiten als jemand ohne entsprechendes Training. Selbstverteidigung ersetzt weder Polizei noch Justiz und kann keine Garantie gegen Gewalt geben. Sie kann jedoch dabei helfen, Gefahrensituationen früher zu erkennen, Grenzen klar zu setzen, selbstbewusst aufzutreten und im Ernstfall angemessen zu reagieren.

Gerade deshalb gehört aus unserer Sicht auch Selbstverteidigung zur Gewaltprävention.

Kampfsport und Selbstverteidigung beim TBS Saarbrücken

Frau beim KampfsportBeim Turnerbund St. Johann Saarbrücken trainieren wir stiloffen und praxisnah. Unser Schwerpunkt liegt auf realistischer Selbstverteidigung. Dabei nutzen wir unter anderem Techniken aus Karate, Judo, Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ), Boxen, Krav Maga und weiteren Kampfsportarten. Neben körperlichen Fähigkeiten trainieren wir auch Selbstbehauptung, Aufmerksamkeit, Koordination, Fitness und den sicheren Umgang mit Konfliktsituationen.

Unser Training richtet sich an Frauen und Männer ab 11 Jahren. Anfängerinnen und Anfänger sind ebenso willkommen wie Fortgeschrittene. Das Angebot ist generationenübergreifend und eignet sich für Jugendliche, Erwachsene und Senioren.

Warum wir gemeinsam trainieren

Unser Training findet bewusst in gemischten Gruppen statt. Im Alltag begegnen wir Menschen unterschiedlichen Geschlechts, verschiedener Körpergrößen und mit ganz unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen. Das gemeinsame Training ermöglicht realistische Übungssituationen und bereitet besser auf die Vielfalt möglicher Konfliktsituationen vor.

Gleichzeitig wissen wir, dass sich nicht jede Frau in einer gemischten Trainingsgruppe wohlfühlt – insbesondere nach belastenden Erfahrungen. Für diese Zielgruppe können reine Frauenkurse oder Wendo-Angebote der passendere Einstieg sein. Wer jedoch gerne gemeinsam mit Frauen und Männern trainieren möchte, ist bei uns herzlich willkommen.

Auch für Eltern interessant

Viele Frauen und Männer trainieren nicht nur für sich selbst. Sie möchten auch ihre Kinder besser schützen können und ihnen einfache Verhaltensweisen zur Gefahrenvermeidung oder Selbstbehauptung altersgerecht vermitteln. Was Erwachsene im Training lernen, lässt sich häufig auch spielerisch in den Familienalltag übertragen.

Sobald Kinder alt genug sind, können sie diese Fähigkeiten schließlich auch selbst im Training des TBS weiterentwickeln. So entsteht ein generationenübergreifendes Angebot, bei dem Eltern und Kinder voneinander profitieren – und teilweise sogar gemeinsam trainieren können.

Probetraining jederzeit möglich

Unser Kampfsport- und Selbstverteidigungsangebot ist ein fortlaufendes Training. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Wer Interesse hat, kann unverbindlich an einem Probetraining teilnehmen und unser Training kennenlernen.

 

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